Mitglieder

Victor Gelling

Victor Gelling (*1998 in Berlin) ist ein in Köln ansässiger Musiker, Komponist und Performer. Angefangen auf dem E-Bass, wandte er sich ab dem 16. Lebensjahr dem Kontrabass zu. Seit 2017 studiert er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Dieter Manderscheid und Frank Gratkowski. Neben seiner Tätigkeit als Jazzmusiker arbeitet er auch vermehrt auf dem Gebiet der zeitgenössischen Klassik/ Neuen Musik sowie der Performancekunst.
Zur Zeit ist er Mitglied des Studio Musikfabrik Köln unter der Leitung von Peter Veale und gastiert regelmäßig in der Kammerphilharmonie Köln. Er war Mitglied des Landesjugendjazzorchesters Brandenburg unter der Leitung von Prof. Jiggs Whigham, im Berliner Jugendjazzorchester und dem Jugendjazzorchester Sachsen. Desweiteren ist er mehrfacher Konzertpreisträger der Bundesbegegnung "Jugend Jazzt" (2014/2015/2017) und erhielt bei der 17. Bundesbegegnung einen Solistenpreis. Er residierte im Rahmen einer Förderung der Kunsthochschulen NRW 2019 zwei Wochen in Montepulciano (Italien), um dort interdisziplinäre Projekte durchführen zu können.
Er spielte bereits Konzerte zusammen mit Jiggs Whigham, John Betsch, Maria Baptist, Felix Wahnschaffe und Weiteren. Konzertreisen führten ihn bereits nach Kuba, Polen, Frankreich, Spanien, Italien, Österreich, Tschechien, in die Niederlande und in das Saarland. Desweiteren spielte er bereits an Orten wie beispielsweise der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus am Gendarmenmarkt, im Rahmen des Acht-Brücken-Festivals für Neue Musik Köln und dem Festival de La Habana de Música Contemporánea. (mehr lesen...)

Rebecca Blau

Rebecca Blau erhielt ihren ersten Querflötenunterricht an der Musikschule Suhl, bevor sie ihre Ausbildung in der Musikspezialklasse des Rutheneums in Gera fortsetzte. Ihr Bachelorstudium absolvierte sie an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. 2017/2018 studierte sie über ein Erasmusstipendium am Koninklijk Conservatorium Brussel und am Pôle d’Enseignement Supérieur Bordeaux Aquitaine. Seit Februar 2020 studiert sie im Master Performance Klassik mit Schwerpunkt Interpretation in Contemporary Music an der Hochschule Luzern bei Pirmin Grehl. 
Solistisch konzertierte Rebecca mit der Philharmonie Gera – Altenburg, dem Festivalorchester der Höri Musiktage und dem Collegium Musicum Greiz. Rebecca ist Mitglied in verschiedenen Kammermusikformationen und interessiert sich besonders für Neue Musik. Ihre erste Erfahrung mit neuer Musik machte sie im Landesjugendensemble für Neue Musik Thüringen, das eng mit dem Komponistenverband Via Nova e.V. in Weimar zusammenarbeitet. So entstanden Konzerte bei den Weimarer Frühjahrstagen für zeitgenössische Musik und der Rheinsberger Pfingstwerkstatt. Seit dem spielte sie u.a. als Mitglied bei Studio Musikfabrik in Köln, beim Beijing Modern Music Festival in China und dem Festival de La Habana de Música Contemporánea in Kuba. Rebecca war Teil der Impuls Festivalakademie in Graz und spielte beim Järvi Festival in Pärnu, sowie bei den Höri Musiktagen.  
Weitere musikalische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei u.a. Carin Levine, Felix Renggli, Michael Faust, Julien Beaudiment und Antoni Wierzbinski.
Für ihre Leistung wurde sie mit einem Deutschlandstipendium der Ewald Horbach Stiftung, einem Deutschlandstipendium der Toten Hosen und einem Stipendium der Anna Ruths Stiftung ausgezeichnet.

Lutz Lehmann

Der in Bautzen geborene Lutz Lehmann erhielt bereits mit Acht Jahren seinen ersten Hornunterricht an der örtlichen Musikschule. Im Jahre 2013 fing er sein Bachelorstudium bei Friedrich Kettschau an der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" in Dresden an. Im Herbst 2017 wechselte er an die Robert Schumann Hochschule Düsseldorf in Klasse von Markus Wittgens, wo er im Master studiert. Während seines Studiums vertiefte Lutz Lehmann sein Können in vielen Meisterkursen, u.a. bei Jörg Brückner, Phil Myers, Radovan Vlatković und Frøydis Ree Wekre.
Verschiedene Aushilfstätigkeiten führten ihn unter Anderem zur Jungen Deutschen Philharmonie, der Dresdner Philharmonie oder an die Oper Köln. Des weiteren unterrichtet er an mehreren Musikschulen in Düsseldorf und Köln. Neben dem klassischen Konzert- und Opernbetrieb liegt ihm besonders die Zeitgenössische Musik am Herzen. Dabei beschäftigt er sich mit neuen Spieltechniken und Stücken für Horn und Wagnertuba. Neben einigen Uraufführungen, u.a. im Rahmen des Acht-Brücken-Festivals in Köln oder des Festival de La Habana de Música Comtemporánea in Havanna/Kuba, konnte er schon mit Rebecca Saunders, Dieter Schnebel und Heinz Holliger zusammenarbeiten und Werke dieser Komponist*innen zur Aufführung bringen und arbeitete als Gärtner für Spezialkulturen im Arktisch-Alpinen Garten der Stadt Chemnitz.

Thomas Huy

Der deutsche Bassbariton Thomas Huy studierte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Thomas Piffka und Schauspiel bei Thomas Braus. Meisterkurse belegte er bei Michael Hampe, Oliver Klöter, Anette Berg und Henner Leyhe. Bereits während seiner Studienzeit hatte er eine rege Tätigkeit im Bereich Oper, Operette und Konzert. Er sang an den Wuppertaler Bühnen, im Theater Solingen, in der Tonhalle Düsseldorf und im Essener Dom. Unter anderem war er als Papageno, Colline (La Bohème) und Dr. Blind (Die Fledermaus) zu hören. In Auszügen sang er unter anderem Rocco und Don Fernando (Fidelio), Dulcamara (L'elisier d'amore), Baculus (Der Wildschütz), Osmin (Die Entführung aus dem Serail), Don Giovanni und Leporello (Don Giovanni), Figaro (Mozart), Basilio (Il barbiere die Siviglia), Zsupán (Der Zigeunerbaron) und Ollendorf (Der Bettelstudent). Mit der Düsseldorf Lyric Opera verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit.
Thomas Huy beschäftigt sich intensiv mit modernen Musiktheaterformen. Mit der Literaturoper Köln war er in einigen Uraufführungen zu sehen und er trat auf der Ruhrtriennale auf. Mit verschiedenen Künstlern verwirklichte er interdisziplinäre Musiktheaterpoduktionen und Performances.